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	<title>Frankfurt - Wissen &#187; Kunst &amp; Kultur</title>
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	<description>&#34;Mainhattan&#34; von damals bis heute</description>
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		<title>Himmel und Erde (Ääd) &#8211; „Nationalgericht“ Hessens</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 12:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Name „Himmel und Erde“ stellt zuerst fast jeden passionierten Esser vor ein Rätsel. Was verbirgt sich hinter dem Essen, das die Hessen schon vor sehr langer Zeit als ihr „Nationalgericht“ adoptierten? Mit Bezeichnungen wie „Lumpen und Flöh“ oder „Schlumpeweck“ zeigen die Hessen ihre Kreativität in der deutschen Küche. Das Gericht aus Kohl und Kümmel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Name „Himmel und Erde“ stellt zuerst fast jeden passionierten Esser vor ein Rätsel. Was verbirgt sich hinter dem Essen, das die Hessen schon vor sehr langer Zeit als ihr „Nationalgericht“ adoptierten?</strong></p>
<p><strong><a title="Himmel und Erde/©flickr/dive-angel (Karin)" rel="lightbox" href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2012/04/Himmel-und-Erde-flickr-dive-angel-Karin.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-339" title="Himmel und Erde/©flickr/dive-angel (Karin)" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2012/04/Himmel-und-Erde-flickr-dive-angel-Karin.jpg" alt="" width="500" height="334" /></a><br />
</strong></p>
<p>Mit Bezeichnungen wie „Lumpen und Flöh“ oder „Schlumpeweck“ zeigen die Hessen ihre Kreativität in der deutschen Küche. Das Gericht aus Kohl und Kümmel sowie die mit Apfelmus bestrichenen, platten Brötchen zählen genau so zu den sogenannten Nationalgerichten, wie „Himmel und Erde“.<span id="more-332"></span></p>
<h3>Himmel und Erde mit unbekannter Herkunft</h3>
<p>Zwischen 1600 und 1700 kam die ungewöhnliche Mischung aus Äpfeln und Kartoffeln zum ersten Mal auf den Tisch. Doch wie das Zeitalter, ist auch die Herkunft weitgehend unbekannt. Die Westfahlen wollen das Gericht schon in grauer Vorzeit gekocht, die rheinländischen Landfrauen „Himmel un Ääd“ von ihren Großmüttern gelernt haben. Auch im hessischen Marburg werden die Wurzeln von „Himmel und Erde“ vermutet und bis heute im <a href="http://www.pointoo.de/o/DE/Hessen/Frankfurt+am+Main/Restaurant.html" target="_blank">Restaurant in Frankfurt am Main</a> beispielsweise serviert.</p>
<h3>Tradition aus Faulheit</h3>
<p>In dem traditionellen Essen spielen Äpfel, die „Früchte des Himmels“ und Kartoffeln, die „Früchte der Erde“ die Hauptrolle. Je nach Region werden beide Zutaten entweder zu Brei vermengt oder stückig gekocht und im Anschluss daran miteinander vermengt. Die Geschichte dahinter steht vermutlich im Zusammenhang mit der bäuerlichen Ernte. Die <a href="/tag/arbeit" target="_blank">Arbeiter</a> auf dem Land sollen zu faul gewesen sein, um die auf das Feld gefallenen, reifen Äpfel aus den Kartoffeln zu sortieren. So wurden beide zu einer Mahlzeit verarbeitet. Zu „Himmel und Erde“ gehören unbedingt braune Zwiebeln und nach Belieben ein Stück Blutwurst, die „Flöns“.</p>
<h3>Lieblingsgericht</h3>
<p>Ob hessischen, rheinischen oder westfalischen Ursprungs, das traditionelle Gericht schmeckt deutschlandweit. Im<a href="http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=2462" target="_blank"> Ranking der Lieblingsgerichte des Hessischen Rundfunks</a> wählten die Hessen „Himmel und Erde“ auf Platz 13. Auch Michaela Scherenberg, TV-Produzentin zahlreicher Reportagen zum Thema Essen und Trinken, zeigt sich begeistert. Probieren sollten Sie die Spezialität auf einer Reise nach Frankfurt auf jeden Fall und danach entscheiden: Himmel auf Erden oder nicht.</p>
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		<title>Alte Oper &#8211; Prachtvoller Bau in der Frankfurter Altstadt</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 06:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roemer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Alte Oper wurde in Frankfurt 1880 das erste repräsentative Opernhaus der Stadt eröffnet. Heute dient die Alte Oper als Konzert- und Veranstaltungshaus. Der Bau des heute Alte Oper genannten Opernhauses geht auf die Initiative des damalige Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein zurück, der in einer Stadtverordnung verlauten ließ: „Frankfurt entbehrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit der Alte Oper wurde in Frankfurt 1880 das erste repräsentative Opernhaus der Stadt eröffnet. Heute dient die Alte Oper als Konzert- und Veranstaltungshaus.</strong></p>
<p><strong><a title="Die Alte Oper in Frankfurt © flickr / aj82" rel="lightbox" href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/aj82.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-217" title="Die Alte Oper in Frankfurt © flickr / aj82" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/aj82.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
</strong></p>
<p>Der Bau des heute <strong>Alte Oper</strong> genannten Opernhauses geht auf die <strong>Initiative</strong> des damalige <strong>Frankfurter Oberbürgermeisters</strong> Dr. Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein zurück, der in einer <strong>Stadtverordnung</strong> verlauten ließ: <strong>„<em>Frankfurt entbehrt eines, der Größe und Bedeutung der Stadt wie den Anforderungen des guten Geschmackes entsprechenden, Theatergebäudes.</em>“</strong> Ermöglicht wurde der Neubau jedoch erst durch <strong>großzügige Spenden</strong> wohlhabender <strong>Bürger</strong>. Den Frankfurter Bürgern ist es auch zu<strong> verdanken</strong>, dass der schöne Bau nach dem <strong>Zweiten Weltkrieg</strong> originalgetreu wiederaufgebaut wurde und noch heute die <strong>Frankfurter <a href="/tag/altstadt" target="_blank">Altstadt</a></strong> ziert.</p>
<p><span id="more-214"></span></p>
<h3>Der Bau der Alten Oper in Frankfurt</h3>
<p><a href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Philipp-Holzmann-AG-Archiv1.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="alignright size-medium wp-image-219" title="Der Bau der Alten Oper 1877 © Wikimedia Commons /Philipp Holzmann AG Archiv" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Philipp-Holzmann-AG-Archiv1-300x231.jpg" alt="" width="210" height="162" /></a>Der<strong> imposante, reich verzierte Bau</strong> des Opernhauses geht auf Pläne des Berliner Architekten <strong>Richard Lucae</strong> zurück. Auf einer <strong>Grundfläche von 4000 m²</strong> schuf er ein Gebäude, dass den <strong>Einfluss</strong> des berühmten <strong>Gottfried Semper </strong>erkennen lässt. Der <strong>34 m</strong> hohe Bau im <strong>Renaissancestil</strong> mit Anlehnung an <strong>hellenistische Vorbilder</strong> konnte nach knapp <strong>achtjähriger Bauzeit</strong> am <strong>20. Oktober 1880</strong> feierlich eröffnet werden. Über <strong>2000 Gäste</strong> hatten Platz in dem neuen <strong>Theatersaal</strong> und lauschten an diesem Abend einer Aufführung <strong>Mozarts Don Juan</strong>. Zu den <strong>Ehrengästen</strong> gehörte <strong>Kaiser Wilhem I</strong>.</p>
<h3>Prachtvoll verzierte Alte Oper</h3>
<p><a href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Jen-Robby-Take-on-the-World.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="alignleft size-medium wp-image-220" title="Jen &amp; Robby Take on the World" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Jen-Robby-Take-on-the-World-225x300.jpg" alt="" width="158" height="210" /></a>Den <strong>Giebel</strong> des prächtigen Opernbaus ziert eine <strong>Pegasus-Skulptur</strong>, die im Original von <strong>Ludwig Brunow</strong> stammt. Daneben lassen sich die ursprünglich zwischen <strong>1882 und 1905</strong> entstandenen Figurengruppen<strong> „Wahrheit und Dichtung“</strong> und <strong>„Kunst und Natur“</strong> auf dem Dach der Alten Oper erblicken. Der <strong>Giebel des Vestibüls</strong> wird von einer <strong>Pantherquadriga</strong> geziert, die ebenso wie die beiden Figurengruppen eine Arbeit des Bildhauers <strong>Franz Krüger</strong> darstellte. Auf dem <strong>Dachfries</strong> ist die Inschrift <strong>„<em>Dem Wahren Schoenen Guten</em>“</strong> zu lesen, die wahrscheinlich auf <strong>Johann Wolfgang von Goethe</strong> zurückgeht und den Frankfurter Dichter <strong>Adolf Stoltze</strong> zu einem <strong>Spottgedicht</strong> über den <strong>teuren Opernbau</strong> inspirierte. In <strong>hessischer Mundart</strong> lautete seine Variante des Spruches <strong>„<em>Dem Wahre, Scheene, Gute, die Berjerschaft muß blute.</em>“</strong></p>
<h3>Wiederaufbau nach dem Zweiter Weltkrieg</h3>
<p><strong><a href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Kurt-Liese-Harald-Reportagen.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="alignright size-medium wp-image-221" title="Eine Bürgerinitiative ermöglichte den Wiederaufbau der Alten Oper © Wikimedia Commons / Kurt Liese Harald-Reportagen" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Kurt-Liese-Harald-Reportagen-300x199.jpg" alt="" width="210" height="139" /></a>Bluten </strong>musste dann auch das<strong> Opernhaus</strong> selbst. Im <strong>Zweiten Weltkrieg</strong> wurde die Alte Oper so <strong>stark beschädigt</strong>, dass die Stadtregierung über einen <strong>Abriss der Ruine</strong> beriet. Der damalige hessische Wirtschaftsminister <strong>Rudi Arndt</strong> schlug sogar die <strong>Sprengung </strong>des historischen Gebäudes vor, was ihm den Spitznamen<strong> „Dynamit-Rudi“</strong> einbrachte. Sowohl Abriss als auch Sprengung konnten jedoch von einer <strong>Bürgerinitiative</strong> verhindert werden, die sich vehement für den <strong>Wiederaufbau der Oper</strong> einsetzten. Mit Erfolg: Bis zur <strong>Wiedereröffnung 1981 </strong>hatte man <strong>15 Millionen DM </strong>an Spenden gesammelt und so den Wiederaufbau Alten Oper gesichert. Sogar die <strong>Dachskulpturen</strong> konnten <strong>originalgetreu </strong>wiederhergestellt werden.</p>
<h3>Die Alte Oper heute</h3>
<p><a href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Moritz-Sirowatka.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="alignleft size-medium wp-image-222" title="Die Alte Oper bei Nacht © flickr / Moritz Sirowatka" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/Moritz-Sirowatka-300x199.jpg" alt="" width="210" height="139" /></a>Da sich der Wiederaufbau des Opernhauses über <strong>mehrere Jahrzehnte</strong> hinzog, suchte sich die <strong>Frankfurter Oper</strong> schon in den <strong>1950er Jahren</strong> eine <strong>neue Spielstätte</strong>. Das Opernhaus wurde daraufhin als <strong>Konzert- und Kongresshaus</strong> umkonzipiert. Heute finden in dem historischen Bau jährlich über <strong>300 Konzerte </strong>und rund <strong>50 andere Veranstaltungen</strong> statt. Direkt in der <strong>Frankfurter Altstad</strong>t gelegen, lockt die<strong> Alte Oper</strong> darüber hinaus besonders im <strong>Sommer </strong>zahlreiche<strong> Besucher </strong>auf den schönen <strong>Opernplatz</strong>.</p>
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		<title>Die Frankfurter Paulskirche: Haus aller Deutschen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 15:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Paulskirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Paulskirche in Frankfurt am Main wurde bis 1833 anstelle der abgerissenen Barfüßerkirche erbaut. Das Gebäude vom Architekten Johann Friedrich Christian Hess, das vor allem durch seine ovale Grundform und den klassizistischen Stil auffällt, fungierte bis 1944 als die evangelische Hauptkirche innerhalb der Stadt. Zu besonderer Bedeutung gelangte die Paulskirche nach der Märzrevolution im Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Paulskirche in Frankfurt am Main wurde bis 1833 anstelle der abgerissenen Barfüßerkirche erbaut. Das Gebäude vom Architekten Johann Friedrich Christian Hess, das vor allem durch seine ovale Grundform und den klassizistischen Stil auffällt, fungierte bis 1944 als die evangelische Hauptkirche innerhalb der Stadt.</strong></p>
<p><a title="Paulskirche Frankfurt: Haus aller Deutschen ©Flickr/ aj82" rel="lightbox" href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/78228449_49952faf03.jpg"><img class="size-full wp-image-183 alignleft" title="Paulskirche Frankfurt: Haus aller Deutschen ©Flickr/ aj82" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/09/78228449_49952faf03.jpg" alt="Paulskirche Frankfurt: Haus aller Deutschen ©Flickr/ aj82" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Zu besonderer Bedeutung gelangte die Paulskirche nach der Märzrevolution im Jahre 1848, als in ihr vom 31.3.1848 bis zum 3.4.1948 das Vorparlament tagte.</p>
<p>Am 18. Mai des selben Jahres trafen dann rund 800 Vertreter der Frankfurter Nationalversammlung, der ersten frei gewählten Volksvertretung im deutschen Raum, aufeinander. Unter den Vertretern, denen es in der 99. Sitzung gelang, sich auf 59 Artikel der Grundrechte des deutschen Volkes zu einigen, waren auch namhafte Personen wie die Gebrüder Grimm und Heinrich von Gagern.</p>
<h3>Der Geburtsort der Deutschen Demokratie</h3>
<p>Noch heute beruht das aktuelle Grundgesetz Deutschlands auf diesen, von der Nationalversammlung beschlossenen, Artikeln. Die damals zusammengetretene Versammlung wird häufig auch als das <strong>Paulskirchenparlament</strong> bezeichnet. Letztendlich scheiterten die Entwürfe der großdeutschen Lösung jedoch. Am 30.5.1849 löste man die Nationalversammlung schließlich auf.</p>
<p><span id="more-179"></span></p>
<h3>Gezeichnet vom Zweiten Weltkrieg</h3>
<p>1944 – während des Zweiten Weltkrieges – brannte die <a href="/tag/paulskirche" target="_blank">Paulskirche</a> bei einem Feuer infolge eines Bombenangriffs komplett aus. Nach dem Krieg machte man sich 1947/48 daran, das Gebäude als erstes historisches Bauwerk zu rekonstruieren.</p>
<p>Zum hundertsten Jahrestag der Nationalversammlung wurde die in der <a href="/tag/altstadt" target="_blank">Altstad</a>t gelegene Kirche im Mai 1948 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Wiedereröffnung erfolgte als „Haus aller Deutschen“. Seitdem wird sie jedoch weniger als Gotteshaus als viel mehr als Ort der Erinnerung an den Beginn der deutschen Demokratie betrachtet.</p>
<h3>Heute – ein nationales Denkmal</h3>
<p>Heute nutzt man die geschichtsträchtige Kirche vor allem für <a href="tag/ausstellung" target="_blank">Ausstellungen</a>, zum Beispiel über die Bürger- und Grundrechte, sowie öffentliche Veranstaltungen. So wird hier der Friedenspreis des deutschen Buchhandels oder der Goethepreis der Stadt Frankfurt verliehen. Veranstaltungen wie diese sollen dazu dienen, jedes Jahr aufs Neue den geschichtlichen Hintergrund in  Erinnerung zu rufen.</p>
<p>Im Jahr 1998 konnte man im „Haus aller Deutschen“ dann sogar den 150. Geburtstag der Deutschen Demokratie begehen.</p>
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		<title>Städel Museum Frankfurt – Kunstmuseum von internationalem Rang</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roemer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Main]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsufer]]></category>

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		<description><![CDATA[Das 1816 gegründete Städel Museum ist eines der ältesten Kunstmuseen Deutschlands und im Besitz einer eindrucksvollen Sammlung. Das Städel Museum, auch bekannt als auch Städelsches Kunstinstitut oder Städtische Galerie, liegt am Museumsufer direkt in der Frankfurter Innenstadt. Mit seiner reichen Sammlung, die Gemälde, Fotografien, eine Graphische Sammlung sowie Skulpturen und Installationen umfasst, gewährt das Städel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das 1816 gegründete Städel Museum ist eines der ältesten Kunstmuseen Deutschlands und im Besitz einer eindrucksvollen Sammlung. </strong></p>
<p><strong><a title="Städel Museum Frankfurt © WikimediaCommons / F. Bucher" rel="lightbox" href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/WikimediaCommons-F.-Bucher.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-135" title="Städel Museum Frankfurt © WikimediaCommons / F. Bucher" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/WikimediaCommons-F.-Bucher.jpg" alt="" width="500" height="358" /></a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das <strong>Städel Museum</strong>, auch bekannt als auch <strong>Städelsches Kunstinstitut</strong> oder Städtische Galerie, liegt am <a href="/tag/museumsufer" target="_blank"><strong>Museumsufer</strong></a> direkt in der Frankfurter Innenstadt. Mit seiner reichen <strong>Sammlung</strong>, die Gemälde, Fotografien, eine Graphische Sammlung sowie <strong>Skulpturen</strong> und Installationen umfasst, gewährt das Städel Museum einen Überblick über <strong>700 Jahre europäischer Kunstgeschichte</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-131"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Gründung des Städelschen Kunstinstituts im Jahr 1816</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/Dontworry.jpg" rel="lightbox[131]"><img class="alignright size-medium wp-image-138" title="Seit 1878 befindet sich das Städel am Frankfurter Museumsufer © WikimediaCommons / Dontworry" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/Dontworry-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a>Die <strong>Gründung</strong> des Städel Museums geht auf die Stiftung des Frankfurter Bankiers und Kaufmannes <strong>Johann Friedrich Städel</strong> zurück. In seinem <strong>Testament</strong> verfügte er 1815, dass seine <strong>Kunstsammlung</strong> der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden solle. Zu diesem Zwecke stiftete er sein <strong>Haus am Roßmarkt </strong>sowie sein gesamtes<strong> Vermögen</strong>. <strong>1816</strong> wurde so das <strong>&#8220;Städelsche Kunstinstitut&#8221;</strong> gegründet. Seit <strong>1878</strong> befindet sich das Städel Museum in einem imposanten <strong>Neorenaissance-Gebäude</strong> am südlichen <a href="/tag/main" target="_blank">Main</a>-Ufer, das heute als <strong>Museumsufer</strong> bekannt ist. Neben dem <strong>Museum</strong> wünschte sich Johann Friedrich Städel die Gründung einer <strong>Kunsthochschule</strong>. Die so entstandene  <strong>&#8220;Städelschule&#8221;</strong>, heute &#8220;Staatliche Hochschule für Bildende Künste &#8211; Städelschule&#8221;, zählt zu den renommiertesten Kunsthochschulen des Landes.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Umfangreiche Kunstsammlung im Städel Frankfurt</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/Giovanni-Battista-Tiepolo-Dittmeyer.jpg" rel="lightbox[131]"><img class="alignleft size-medium wp-image-136" title="Giovanni Battista Tiepolo &quot;Die Heiligen der Familie Crotta&quot; 1750 im Städelschen Ausstellungssaal © flickr / Dittmeyer" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/Giovanni-Battista-Tiepolo-Dittmeyer-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a>Das<strong> Städel Museum</strong> <strong>Frankfurt</strong> lockt seine Besucher mit einer umfangreichen Kunstsammlung. Rund <strong>2700 Gemälde</strong> befinden sich inzwischen im Besitz des Städels Frankfurt. Dabei handelt es sich um <strong>Meisterwerke der europäischen Kunst</strong> vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart, mit <strong>Highlights</strong> von Dürer, Botticelli, Rembrandt, Monet, Picasso, Kirchner, Richter  und vielen anderen. Neben dieser ansehnlichen <strong>Gemäldesammlung</strong> verfügt das <a href="/tag/museum" target="_blank">Museum</a> über eine Vielzahl von <strong>Skulpturen und Installationen</strong> sowie einer 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken umfassenden <strong>Graphischen Sammlung</strong>. Als relativ <strong>neuer Sammlungsschwerpunkt</strong> im Städel hat sich die <strong>Fotografie </strong>herausgebildet. Eine Partnerschaft mit der <strong>DZ BANK</strong> bescherte dem Städel Museum Frankfurt <strong>2011</strong> ein große Auswahl an Werken der <strong>zeitgenössischer Fotografie</strong>. Darüber hinaus verfügt das Städel über eine riesige <strong>Präsenzbibliothek</strong>, in der 100.000 Druckwerke zur Verfügung stehen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Notwendige Erweiterung des Städel Museums</h3>
<p style="text-align: justify;">Museumsstifter <strong>Johann Friedrich Städel</strong> legte in seinem Testament fest, dass die Sammlung des Museums <strong>„von Jahr zu Jahr vermehrt […] und vervollkommnet“</strong> werden sollte. Dieser Aufgabe ist man nachgekommen und hat in den letzten Jahren vor allem den Bestand des <a href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/WikimediaCommons-Dontworry1.jpg" rel="lightbox[131]"><img class="alignright size-medium wp-image-139" title="Modell des Erweiterungsbaus ©WikimediaCommons / Dontworry" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/WikimediaCommons-Dontworry1-300x158.jpg" alt="" width="240" height="126" /></a><strong>20. und 21. Jahrhunderts</strong> erweitert. Mit dem Ergebnis, dass die <strong>Räumlichkeiten</strong> des Städel-Gebäudes am Schaumkai nicht mehr ausreichten. Seit <strong>2008</strong> laufen unter dem Motto &#8220;Frankfurt baut das neue Städel&#8221; die Maßnahmen für einen <strong>3000m² großen </strong><strong>Erweiterungsbau</strong>, der in Zukunft die <strong>Kunst nach 1945</strong> beherbergen soll.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Moderner Ausstellungsraum unter der Erde</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Architekten <strong>Michael Schumacher</strong> und <strong>Till Schneider</strong> schaffen mit ihrem Entwurf eine <strong>begehbare Skulptur</strong>, die an sich schon ein Kunstwerk darstellt. Unter der <strong>Rasenfläche</strong> vor dem Städel wölbt sich der neue <strong>Ausstellungsraum</strong> mit kreisrunden<strong> Oberlichtern</strong> nach außen. Bei <strong>Dunkelheit</strong> leuchten so helle <strong>Augen</strong> aus dem Boden, bei Tag speisen sie die neuen Räume mit <strong>Tageslicht</strong>. Am <strong>07. Oktober 2011</strong> wird das Städel Museum samt Erweiterung mit der <a href="/tag/ausstellung" target="_blank">Ausstellung</a><strong> „Beckmann &amp; Amerika“</strong> wiedereröffnet.</p>
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		<title>Das Museumsuferfest in Frankfurt: Kulturfestival am Mainufer</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 06:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roemer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Eiserner Steg]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Main]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsuferfest]]></category>

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		<description><![CDATA[3 Tage, 22 Museen, ein umfangreiches Kabarett-Programm und Konzerte in Jazz, Pop und Klassik vor der beeindruckenden Kulisse der Frankfurter Skyline: Frankfurt feiert seine Museen nonstop,  open air und mit freiem Eintritt. 3 Millionen Besucher machen das alljährliche Museumsuferfest in Frankfurter am Main zu einem der größten europäischen Kulturfestivals. Die einzigartige Kombination von Kunst und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>3 Tage, 22 Museen, ein umfangreiches Kabarett-Programm und Konzerte in Jazz, Pop und Klassik vor der beeindruckenden Kulisse der Frankfurter Skyline: Frankfurt feiert seine Museen nonstop,  open air und mit freiem Eintritt. </strong></p>
<p><a title="Jedes Jahr im August: Das Museumsuferfest in Frankfurt am Main ©Flickr UK Pictures" rel="lightbox" href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/frankfurt_UK-Pictures.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-124" title="Jedes Jahr im August: Das Museumsuferfest in Frankfurt am Main ©Flickr UK Pictures" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/frankfurt_UK-Pictures.jpg" alt="" width="500" height="334" /></a></p>
<p>3 Millionen Besucher machen das alljährliche Museumsuferfest in Frankfurter am Main zu <strong>einem der größten europäischen Kulturfestivals</strong>. Die einzigartige Kombination von <strong>Kunst und Kultur, Musik und Gastronomie</strong> mitten im Herzen der Stadt ist das Highlight im Frankfurter Eventkalender. In geselligem Zusammensein genießen Einheimische wie Touristen <strong>vom 26. bis 28. August 2011 </strong>ihre Museenlandschaft und nationale Ikonen sowie <strong>Künstler aus aller Welt auf über 25 Bühnen</strong>. Verschiedene kulturelle Projekte für Kinder und Erwachsene runden das Kultur-Wochenende ab.<span id="more-123"></span></p>
<h3><strong>Das Museumsufer in Frankfurt am Main</strong></h3>
<p>Das Mainufer in Frankfurt zwischen <a href="/tag/eiserner-steg" target="_blank">Eisernem Steg</a> und Friedensbrücke umfasst 13 verschiedene Museen und ist <strong>einer der bedeutendsten Museumsstandorte in Deutschland und Europa</strong>. Seit den 80er Jahren wurden hier am Ufer vom Main Stadtvillen umgebaut oder Neubauten von renommierten Architekten entworfen, um die <strong>Frankfurter Museums-Meile</strong> zu bilden.</p>
<p>Auf der <strong>Sachsenhäuser Seite</strong> befindet sich u.a. das Frankfurter Ikonenmuseum, das Museum für Angewandte Kunst, das Museum der Weltkulturen, das Deutsche Filmmuseum, das Deutsche Architekturmuseum und das Museum für Kommunikation. Auf der <strong>Frankfurter Seite </strong>stehen das <a href="/tag/historisches-museum" target="_blank">Historische Museum</a> und das Jüdische Museum von Frankfurt.</p>
<h3><strong>Das Frankfurter Museumsuferfest </strong></h3>
<p>Seit 1988 findet <strong>jedes Jahr in der letzten Augustwoche</strong> das größte Fest im Rhein-Main-Gebiet statt. In Anlehnung an die <a href="?s=buchmesse" target="_blank">Frankfurter Buchmesse</a> widmet sich die <strong>Kulturveranstaltung zwischen Eisernem Steg und Holbeinsteg </strong>auf beiden Seiten des Mains alljährlich einem neuen Motto. Südlich vom <a href="/tag/main" target="_blank">Main</a> konzentriert sich das Fest auf den <strong>Schaumainkai und anliegende Grünflächen</strong>, nördlich liegt das Kernstück in der Parkanlage Nizza.</p>
<p>Während der Festlichkeiten vom <a href="/tag/museumsuferfest" target="_blank">Museumsuferfest</a> haben <strong>alle Museen des Museumsufers und weitere in der Innenstadt bis tief in die Nacht geöffnet</strong>. Mit dem Museumsbotton für nur 4 Euro erhält man Eintritt in jedes <a href="/tag/museum" target="_blank">Museum</a> und die zahlreichen Bühnen für Musik- und Tanzdarbietungen, <strong>Verkaufsstände für Kunsthandwerk</strong>, Schmuck und Kleidung sowie Freilicht-Ausstellungen von Künstlern sind <strong>kostenlos zu besuchen</strong>.</p>
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		<title>Frankfurter Buchmesse: Deutsches Mekka für internationale Leseratten</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 06:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roemer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frankfurter Buchmesse ist die größte Veranstaltung ihrer Art in Deutschland und zieht jährlich hunderttausende Besucher in die Main-Metropole – 2010 waren es fast 280.000 Interessierte, die sich an fünf Ausstellungstagen über Neuigkeiten aus der Buchwelt informierten. Die Frankfurter Buchmesse, wie man sie heute kennt, fand erstmals 1949 statt. Doch die Wurzeln dieser Veranstaltung reichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Frankfurter Buchmesse ist die größte Veranstaltung ihrer Art in Deutschland und zieht jährlich hunderttausende Besucher in die Main-Metropole – 2010 waren es fast 280.000 Interessierte, die sich an fünf Ausstellungstagen über Neuigkeiten aus der Buchwelt informierten.</strong></p>
<p><a title="Frankfurter Buchmesse: Deutsches Mekka für internationale Leseratten © Frankfurter Buchmesse" rel="lightbox" href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/Frankfurter-Buchmesse.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-114" title="Frankfurter Buchmesse: Deutsches Mekka für internationale Leseratten © Frankfurter Buchmesse" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/08/Frankfurter-Buchmesse.jpg" alt="" width="479" height="172" /></a></p>
<p>Die Frankfurter Buchmesse, wie man sie heute kennt, fand <strong>erstmals 1949</strong> statt. Doch die Wurzeln dieser Veranstaltung reichen bereits <strong>mehrere Jahrhunderte</strong> zurück. Dank dieser langen Tradition und <strong>Erfahrung </strong>konnte sich die Frankfurter Buchmesser zur größten und beliebtesten der Republik entwickeln, zu der mittlerweile jedes Jahr <strong>mehr als 7.000 Aussteller</strong> aus Deutschland und aller Welt anreisen.<br />
<span id="more-107"></span></p>
<h3><strong>Frankfurter Buchmesse 2011: Im Zeichen Irlands</strong></h3>
<p>Seit mehreren Jahrzehnten steht die Messe jährlich unter einem <strong>literarischen Motto</strong>, das meist an eine jeweilige Nation gebunden ist, die als <strong>Ehrengast </strong>bei der Buchmesse dabei ist. In diesem Jahr lautet das Motto „<strong>Sagenhaftes Island“</strong>: Vom 12. bis zum 16. Oktober 2011 dreht sich dann Vieles, aber längst nicht Alles, um die Literatur, aber auch um die sonstige Kultur, Geschichte und die Traditionen der grünen Insel, die als <strong>Gastland </strong>in Frankfurt vertreten sein wird.</p>
<p>So werden unter anderem mehr als <strong>100 Neuveröffentlichungen</strong> isländischer Jungautoren und etablierter zeitgenössischer Schriftsteller vorgestellt werden, während sich die „Books on Island“-<a href="/tag/ausstellung/" target="_blank">Ausstellung</a> Büchern mit dem Themenschwerpunkt Island widmet. Ein begleitendes <strong>Rahmenprogramm </strong>setzt sich mit den <strong>Bildenden Künsten</strong> aus und über Island auseinander und präsentiert Fotografien, Gemälde und andere Werke einer Vielzahl isländischer Künstler.</p>
<h3><strong>Fachpublikum und Laien auf der Frankfurter Buchmesse 2011</strong></h3>
<p>Nicht nur <strong>Island-Fans </strong>kommen in diesem Jahr auf ihre Kosten, auch dem <strong>Fachpublikum </strong>wird wieder Einiges geboten. In erster Linie ist die Frankfurter Buchmesse für den Austausch unter Verlegern, Buchdruckern, Autoren und anderen <strong>Branchenvertretern </strong>gedacht, die hier eine <strong>Plattform </strong>für sich und ihre Produkte finden. Das begleitende Programm vermittelt Wissen zu verschiedenen hinsichtlich <strong>Rechtehandel </strong>und crossmedialer Lizenzierung und ermöglicht so eine <strong>Weiterbildung </strong>in verwandte Fachgebiete.</p>
<p>Trotzdem dürfen sich auch <strong>Laien </strong>wieder auf die <a href="/tag/messe/" target="_blank">Messe</a> freuen, die am<strong> dritten Wochenende im Oktober</strong> ihre Türen für Privatbesucher öffnet. Dann können sich Leseratten wieder generationenübergreifend an dem vielfältigen Angebot der Buchmesse erfreuen, sich mit <strong>zahlreichen Neuerscheinungen </strong>vertraut machen und viele <strong>Autoren </strong>hautnah erleben. Wie in jedem Jahr dürfte die Frankfurter Buchmesse daher wieder ein einschlagender Erfolg und ein <strong>beeindruckendes Erlebnis</strong> für Fach- und Laienbesucher gleichermaßen werden.</p>
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		<title>Der Kaiserdom St. Bartholomäus &#8211; Der größte Sakralbau in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 06:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserdom]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kaiserdom St. Bartholomäus, der einst als Stiftskirche und Pfalzkapelle genutzt wurde, ist das größte sakrale Bauwerk in Frankfurt. Die einstige Wahl- und Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser ist eines der wichtigsten Bauwerke der Reichsgeschichte. Vor dem 19. Jahrhundert galt der Dom als „Symbol nationaler Einheit“. Die dreischiffige Hallenkirche weist durch das lange Querhaus und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kaiserdom St. Bartholomäus, der einst als Stiftskirche und Pfalzkapelle genutzt wurde, ist das größte sakrale Bauwerk in Frankfurt. Die einstige Wahl- und Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser ist eines der wichtigsten Bauwerke der Reichsgeschichte. Vor dem 19. Jahrhundert galt der Dom als „Symbol nationaler Einheit“.</strong></p>
<p><a title="Frankfurter Kaiserdom St. Bartholomäus ©Flickr / Martin Kliehm" rel="lightbox" href="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/3616203065_1a11c1d1d4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-33" title="Frankfurter Kaiserdom St. Bartholomäus ©Flickr / Martin Kliehm" src="http://www.frankfurt-wissen.de/wp-content/uploads/2011/07/3616203065_1a11c1d1d4.jpg" alt="Frankfurter Kaiserdom St. Bartholomäus ©Flickr / Martin Kliehm" width="461" height="500" /></a></p>
<p>Die dreischiffige Hallenkirche weist durch das lange Querhaus und das frühgotische Langhaus die Form eines Zentralbaus auf. Der sehr imposante Westturm gehört mit seiner eher ungewöhnlichen Kuppel zu den beeindruckendsten gotischen Gebäuden Deutschlands. Die Baugeschichte des Doms hängt eng mit der Geschichte der Stadt zusammen.</p>
<p><span id="more-18"></span></p>
<h3>Kaiserdom St. Bartholomäus – Wahl und Krönung deutscher Kaiser</h3>
<p>Der Kaiserdom hatte einst eine große Bedeutung als Wahl- und Krönungsstätte der deutschen Kaiser. Aus diesem Grund wurde das Bauwerk im 18. Jahrhundert als Dom benannt, obwohl es nie der Sitz eines Bischofs war. Das besondere Kennzeichen des Doms ist der Westturm, der beeindruckende 96 Meter hoch ist.</p>
<p>Wie es sich für spätgotische Bauwerke gehört, sind diese in der Regel nicht mit Aufzügen ausgestattet. Daher erreichen die Besucher die Spitze des Kirchturms nur über die 324 Stufen. Im Inneren des Doms befinden sich der aus dem 15. Jahrhundert stammende Maria-Schlaf-Altar sowie der aus ebenfalls dieser Epoche stammende Bartholomäus-Fries.</p>
<p>Die vom Bildhauer Hans Backoffen geschaffene Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1509 gehört zu den Meisterwerken der Frührenaissance.</p>
<h3>Mittelalterliche Ruinen bildeten Fundament des Kaiserdoms</h3>
<p>Eine zerfallene Kirche aus dem frühen Mittelalter fungierte als Fundament des heutigen Kaiserdoms, der im Jahr 1239 dem heiligen Bartholomäus geweiht worden ist. Das Reichsgesetz „Goldener Bulle“ hat den Sakralbau 1356 zur Wahl- und Krönungskirche der deutschen Kaiser erklärt. In der Zeit von 1562 bis 1792 wurden in der Kirche 10 Kaiser gekrönt.</p>
<h3>Brand zerstörte Großteile des Doms</h3>
<p>1867 wütete ein verheerender Brand, der den Großteil des Doms zerstörte. Selbst die Kirchenglocken schmolzen in den Flammen und gingen somit verloren. Dank Franz Josef Denzinger wurde das dreischiffige Sakralgebäude im neugotischen Baustil wieder aufgebaut. Zudem ließ dieser den spätgotischen 96 Meter hohen Turm fertig stellen, der noch heute das Wahrzeichen des Doms ist.</p>
<p>Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Kaiserdom St. Bartholomäus abermals in großem Umfang zerstört, aber Baumaßnahmen zu Beginn der 1950er Jahre ließen das Bauwerk in seiner ehemaligen Pracht erstrahlen.</p>
<h3>Der Domschatz</h3>
<p>Das im Kreuzgang der Kirche befindliche Dommuseum beinhaltet den wertvollen Domschatz. Dieser zeigt eine Dauerausstellung mit sakraler Kunst (14. bis 20. Jahrhundert) sowie liturgische barocke Gewänder. Zudem wird den Besuchern die Geschichte des Kaiserdoms anschaulich dargestellt. Außerdem finden regelmäßige Wechselausstellungen statt, die das Angebot abrunden.</p>
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